Portugal - Details und Bilder folgen.
*gähn* habe nicht geschlafen sondern ganz fleißig meine práctica gemacht. Und meine Studienarbeit.
Immer noch fleißig an meiner práctica, außerdem muss man ja irgendwann mal schlafen.
Ganz fleißig in ganz viele Vorlesungen.
Und abends fleißig zum internationalen Stammtisch gegangen um mein französisch zu üben. Und spanisch. Und englisch. Und einer wollte sogar mit mir russisch sprechen, aber ich erinner mich nicht mal mehr wie man "Wie geht's" sagt... wie peinlich...
Schlafen, zu spät aufstehen, práctica, Vorlesung, Chorprobe, heimgehen und sich vornehmen erst ins Bett zu gehen, wenn die práctica fertig ist. Das war sie um 4 Uhr. Mal sehen, ob der Prof irgendwas davon versteht, was ich mitten in der Nacht auf spanisch so zusammenschreibe.
Endlich abgegeben!
Daheim kein Internet. Ich habe Yacom angerufen, sie werden sich in "ein paar Tagen" melden - mal sehen was das nun wieder heißt.
Wir waren in Toledo!
Angefangen hat alles erstmal damit, dass wir dank unserem Mexikaner den Zug verpasst haben (da bestellt man ihn schon 20 min früher und er schafft es immer noch zu spät zu kommen...). Außerdem regnete es. Aber wir hatten die Hoffnung, dass es in Toledo besser wäre.
Leider war diese Hoffnung vergebens, auch in Toledo regnete es. Anfangs nur leichtes Nieseln, über den Tag hinweg wurde es dann heftiger Regen. Und außerdem bemühte sich Toledo nach Kräften uns nicht zu gefallen. Die Kathedrale hatte den Eingang an der vierten Seite, an der wir suchten (Murphy), dann waren auch noch 1000 Reisegruppen da und es gab keine Studentenermäßigung, so dass wir auf den Besuch verzichteten. Als nächstes gingen wir zu der im Reiseführer erwähnten Kirche, zahlten unsere 2,30 Euro Eintritt und drinnen gab es nicht wirklich was zu sehen außer Reisegruppen, die vor einem Bild von "El Greco" standen. Da wir alle drei nicht wirklich Kunstkenner sind, beeindruckte uns das Bild nicht sonderlich.
Mittagessen war nicht so toll, dafür aber teuer. Danach wollten wir noch in eine Moschee, die war aber geschlossen. Also gingen wir in eine andere Moschee, die eine Baustelle war. Dafür wollten sie uns 2,30 Euro Eintritt abknöpfen. Also gingen wir wieder. Wir fanden ein superschönes Café und trockneten uns (inzwischen waren wir ziemlich nass, nach alldem Hin- und Hergelaufe in Toledo). Zum Abschluss gingen wir noch in eine Synagoge mit Museum über die Geschichte der Juden in Spanien. Wir hatten leider nur noch wenig Zeit bevor unser Zug fuhr, aber es war ganz interessant.
Trotz all der gegenteiligen Bemühungen hat mir Toledo gefallen, es hat sehr nette kleine verwinkelte Gäßchen und einen Haufen alter Gebäude. Das Einzige, was fehlt, ist die eine Eintrittskarte für alles, dann hätte man nicht den Eindruck für jeden Schritt zahlen zu müssen.
An diesem Abend veranstaltete Stefaela eine Party und wir drei waren eingeladen. Bilder kommen :)
Doof so ohne Internet :(
Schlafen.
Habe einen eigenen Latex-to-rtf-Converter geschrieben, nachdem mir das, was ich im Internet gefunden habe, nicht gefallen hat. Nach ca. einer Stunde beschloss ich mich wieder auf das zu konzentrieren, was ich eigentlich tun sollte: Mich in UNL einzuarbeiten. Aber der Text ist so konfus... so wie der Prof...
Außerdem hat Yacom tatsächlich angerufen. Scheints ist mit der Linie alles in Ordnung, vermutlich ist wohl der Router kaputt. Na super.
Ich war ganz fleißig.
Am Abend rannte ich dann meinen Besuch aus der Heimat fast um, wir aßen noch typisch madrilenisches Essen (Falafel), tranken ein paar klebrige Cocktails und planten den nächsten Tag.
Obwohl ich um 2:30 erst daheim war, stand ich um 8 auf und war um 10 an der Uni. Leider fand meine Vorlesung nicht statt. Stattdessen konnte ich Emails lesen und so wichtige Dinge tun wie Voyagerfolgen kopieren ;)
Nach einer eher langweiligen Vorlesung über Metaklassifikatoren stritten wir uns noch mit Windows um die beste Art aus einer Menge aus unbegrenzt vielen Argumenten alle außer dem ersten auszuwählen. Man sollte meinen, das sei trivial. Ist es aber nicht. Denn man kann in .bat (wie heißt die Sprache eigentlich?) zwar auf die ersten 9 Argumente zugreifen (mit %i, wobei i=1..9) oder auf alle Argumente (%*), aber nicht auf alle außer X (wäre auch zu einfach gewesen). Man kann auch nicht eine Schleife iterieren lassen über alle Argumente angefangen vom zweiten, da man auf die Argumente nach %9 nicht mehr zugreifen kann. Man kann auch nicht ein externes Skript aufrufen, dem man alle Argumente übergibt und das dann beim ersten Leerzeichen splittet und den Rest zurückgibt, weil man die Ausgabe eines Aufrufes nur auf die Standardausgabe oder in eine Datei, aber nicht in eine Variable speichern kann. Also schrieben wir am Ende eine Schleife, wo wir jeweils den Wert des ersten Arguments einer Variable anhängen und dann einen Shift aller Argumente machen, solange bis keine Argumente mehr da sind. Achja, while-Schleife gibt es auch nicht, muss man mit goto simulieren. Wie war das noch mit den Kanonen und den Spatzen? Aber es tut.
Nach der Vorlesung/Práctica traf ich dann meinen Heimatbesuch und wir gingen erst noch einkaufen. Dann beschäftigten wir uns noch ein wenig mit meinem Internet, kochten, fuhren nach La Latina, und waren spät daheim...
Die Geschichte mit dem Internet lohnt vielleicht auch die Erzählung: Am Freitag hatte ich angerufen und mich beschwert, dass nichts tut. Am Montag haben sie mich angerufen, gesagt, dass es eigentlich tun müsste, mich diverse Dinge einstellen lassen - es tat trotzdem nicht. Sie meinten, sie lassen den Fall offen und melden sich "innerhalb von ein paar Tagen". Heute bekam ich dann eine SMS dass mein Fall geschlossen wurde. Ich regte mich etwas auf, denn ich glaubte nicht, dass es tun würde. Dann sah ich, dass sie mir 40 Euro abgebucht hatten. Ich regte mich noch mehr auf. Dann kam ich daheim an - und es tat!!! JUHU!!! Das heißt, ich habe Internet!! Hoffentlich diesmal für länger!
Heute ist Feiertag, San Isidro. Was genau er gemacht hat und vor allem wie er gestorben ist (das ist ja das Wichtigste bei Heiligen), muss ich nochmal nachschlagen bei Wikipedia. Aber egal, es ist frei, das ist ja die Hauptsache.
Ich war um 10:30 Uhr wach. Meine Frühstücksgäste trafen erst etwas sp&auuml;ter ein. Wir frühstückten gemütlich und dann brachen wir auf zur "Pradera de San Isidro". Wir sahen viele süße kleine Kinder in traditioneller Kleidung und auch einige Erwachsene. Und wir kauften das traditionelle Gebäck.
Nach vielen Fotos fuhren wir nach Opera, schauten den Palast an und fotografierten ihn, setzen uns in die Jardínes de Sabatini und machten Fotos, aßen unser traditionelles Gebäck (hab den Namen vergessen, aber es war auch nicht so gut, als dass man es sich unbedingt merken müsste), fütterten und fotografierten die Ente, besuchten und fotografierten Don Quijote und die Ägypter und ruhten etwas aus und machten Fots. Dann aßen wir experimentelles vegetarisches Essen und gingen Feuerwerk angucken und fotografieren im Retiro. Nach vielen Irrungen und Wirrungen trafen wir meine Mitbewohnerinnen und noch andere inmitten von vielen vielen Leuten. Nach vielen Diskussionen gingen wir zu den anderen Leuten nach Hause und tranken Ron con Cola. Leider musste mein Heimatbesuch noch eine Dokumentation fertig schreiben, so dass er uns bald verließ. Wir anderen tranken fröhlich weiter bis um 3 Uhr. Dann gingen wir heim und schalteten den Computer an (ok, vermutlich schaltete nur ich den Computer an, meine Mitbewohnerinnen sind ja vernünftig). Und testeten meine HTML-Kenntnisse unter Alkoholeinfluss ;)
*gähn*
Stolz darf ich mitteilen, dass ich nun offiziell gemeldeter Ausländer in Spanien bin.
Ansonsten... kein Kunstmuseum, aber immerhin der Retiro. Viele Fotos.
Nachts dann noch eine typisch spanische Verabredung. Also die Verabredung um 22:30, die Leute waren gegen 23:15 da, wollten dann aber noch was essen, ca. um 0:00 Uhr waren wir dann auf dem Weg zu "einer Bar, wo es ganz sicher noch Platz hat und Mojito gibt". Das entpuppte sich als Irish Pub mit sehr lauter Musik. Aber der Mojito war gut. Zum Glück gingen wir aber rechtzeitig, einem der Franzosen wurde später (früher, je nach Sichtweise) noch der Geldbeutel geklaut. Leider ist das in Madrid wohl keine übertriebene Paranoia was einem alle erzählen :(
Alkohol kaufen.
Beweise für die Landung von Aliens sehen (Fotos).
Gäste verabschieden.
Laut Plakat in der Gemeinde sollte um 16 Uhr ein Konzert von Idan Raichel sein. Ich war da. Auch ein paar Japaner, die traditionelle Musik machten. Idan Raichel sollte um 23 Uhr kommen. Also ging ich zwischendurch heim um gemütlich das zu essen, was ein paar Peruaner für uns kochen wollten. Sie hatten eigentlich um 20 Uhr kommen wollen. Um 20:30 Uhr riefen sie an, sie sind noch nicht so weit und ob wir nicht zu ihnen kommen könnten und auf dem Weg noch einkaufen. Bis wir dann dort waren war es halb 10 und ich ging um 10, damit ich noch einen guten Platz bei dem Konzert bekommen konnte.
Das Konzert war genial. Ich besitze ja nur 5 Lieder von Idan Raichel als mp3, aber 4 davon haben sie gesungen. Und die anderen kannte ich auch zumindest aus dem Radio. Da mein "Date" nicht auftauchte drängelte ich mich alleine soweit vor, wie es ging - das war sowas wie die vierte Reihe. Vor mir (und da sehr viele Freunde von ihnen später kamen am Ende um mich herum) war eine Gruppe israelischer Mädels, die wie wild kreischten und rumhüpften und mitsangen. Also sang ich auch mit und hüpfte herum. Nur das Kreischen ist nicht so mein Fall :)
Nach einer Stunde und noch einer Zugabe ("otro!", "otro!", "otro!" - hilft nichts, sie gehen - "od echad!", "od echad!", "od echad!" - sie kommen wieder) war es dann leider vorbei und ich schaute noch bei den Peruanern vorbei. Es gab sogar noch was zu essen.
Schlafen.
Schlafen. An der Uni und daheim.
Und zwischendurch machten wir unsere Práctica von "Entornos de Programación" fertig, so dass diese Vorlesung damit für mich beendet ist (außer der Prüfung...)!!!
Schlafen.
Eigentlich an die Uni sollen.
Schlafen.
Und den nächsten Gast willkommen heißen, bekochen (ok, sich bekochen lassen - guter Gast) und ihn durch das nächtliche Madrid führen. Diesmal ohne Fotos.
Eigentlich an die Uni sollen.
Aber was besseres vorhaben: Das Madrid-Besuchsprogramm. Bahnhof von Atocha mit dem Mahnmal (wir haben es gefunden!!! Ist ja auch nur der dritte Versuch...), Retiro, das vegetarische Restaurant, ein Spaziergang durch Lavapies. Der Kellner im vegetarischen Restaurant erkannte mich wieder. Er fragte uns, ob wir Veganer seien, leider mussten wir verneinen. Ich fragte warum er das fragt, er meinte "ihr seht aus wie sensible, intelligente Personen" :))))
Es regnet, daher gehe ich nicht aus dem Haus.
*brrrrr*
Wozu gehe ich denn nach Spanien??
Die für den Abend angekündigte Franzoseninvasion findet nicht statt (typisch spanische Planung, um 7 hieß es noch sie kommen, meine Mitbewohnerinnen haben gekocht - um 9 hieß es dann sie kommen doch nicht).
Eurovision!!!! Es ist soweit!!!!
Und da man es über das Internet gucken kann, machten wir eine Party bei mir (wir haben ja kein Fernsehen). Theoretisch haben also 8 Leute gebannt auf mein kleines schwarzes 12-Zoll-Notebook geschaut.
Wirklich gesehen und mitgefiebert haben die Übertragung nur mein Besuch und ich, denke ich. Der Rest kam um 22:00 (Mexikaner), 22:15 (Französin), ca. 24:00 Uhr (Französin und Peruaner). Die angekündigte deutsche Invasion fand am Ende doch nicht statt. Und auch meine Spanier enttüuschten mich und kamen nicht.
Wir zwei betrieben wie jedes Jahr unsere höchst ernsthafte Bewertung der einzelnen Darbietungen in verschiedenen Kategorien. Der eindeutige Gewinner war Kroatien (+6 auf einer Skala von -4 bis +4), der eindeutige Verlierer Azerbaidjan (-9 auf einer Skala von -4 bis +4). Leider deckt sich unser Geschmack nicht sonderlich mit dem der Resteuropäer. Und die Resteuropäer scheinen auch den Witz des "Chiki chiki" nicht ganz verstanden zu haben. Daher hier ein Ausschnitt:
Y el chiki chiki se baila así
Uno: el brikindans
Dos: el crusaíto
Tres: el maiquelyason
Cuatro: el robocop
Logischerweise ist "brikindans" gleich Breakdance und "maiquelyason" ist die spanische Aussprache von Michael Jackson. Videos des Auftritts gibt es auf der offiziellen Eurovisionsseite.
Bis wir die Franzosen/Peruaner wieder los waren und ins Bett gehen konnten, war es viel zu spät. Aber es war ein sehr netter Eurovisionsabend.
PS: Kann jemand verstehen, wie man dem deutschen Beitrag 12 Punkte geben kann??????? Bulgarien oder wer es war?
Es regnet nicht mehr, da kann ich mich sogar aus dem Haus trauen.
Arbeiten. Lernen. Práctica.
Ich liebe Java: Error occurred during initialization of VM.Could not reserve enough space for object heap
Ich liebe Leute, die ihren Programmen keine Installationsanleitung schreiben. Und die einem zips zum Runterladen anbieten, die sich nicht entpacken lassen.
Naja, aber dafür hab ich jetzt ein nagelneues Ubuntu und es funktioniert sogar alles noch. Soweit ich gesehen habe. Nur mein Firefox sieht so hässlich aus :(
Lernen. Práctica.
Bin ausnahmsweise mal wieder an der Uni.
Immer noch prácticas.
Erstaunliche Feststellungen meines Dirigenten über Vegetarier.
Generalprobe für den Chor. Ich lerne 3 neue Stücke. Naja, immerhin werde ich sie nicht beim Konzert das erste Mal in meinem Leben singen.
Sturm über Stuttgart verzögert die Ankunft meines Besuchs und gibt ihm die Gelegenheit am Flughafen trockene Kleidung zu kaufen.
Heute wäre Erasmus-Abschiedsparty gewesen, aber da wir so ca. um 23 Uhr erst was essen gehen, sind wir nicht mehr dort angekommen.
Dieser Tag war etwas anders geplant.
Abends war dann noch Konzert. Es lief ganz gut und man kann das Ergebnis sogar anhören. Danach waren wir noch beim "Deutschen". Wir drei Deutschen befanden das Brot als absolut nicht deutsch, aber den Rest konnte man als deutsch bezeichnen. Meine "Spätzli Gemuse Pfanne" war auch ganz ok. Allerdings überlegten wir, ob wir ihnen anbieten sollten die Rechtschreibfehler auf der Speisekarte zu korrigieren, wenn wir dafür umsonst essen könnten. Aber vermutlich dürfen wir eh nicht wiederkommen - zwei Chöre voller Energie in einem Restaurant - das kann nur zu einem weiteren Konzert führen ;)
Vermutlich hängen jetzt Fahndungsfotos von uns außen, Hausverbot...
Danach wollten wir eigentlich noch ausgehen, aber im Endeffekt liefen wir noch eine Stunde durch Madrid und gingen nirgendwo rein. Typisch spanische Abendplanung.